Die Gemeinschaftsschule

Schulbroschüre 2018
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Lernangebote in der GMS
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Vielfalt im Monbachtal

Mit der Unterstützung von „Demokratie leben – Vielfalt in Weil der Stadt“ konnten wir als Gemeinschaftsschule in diesem Jahr erneut mit unseren neuen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 für zwei Tage ins Monbachtal fahren.

Dort stand Demokratieerziehung auf dem Programm. Denn Demokratie stellt die Grundlage für unsere Gesellschaft dar – früh übt sich also, wer ein Meister werden will! Die Kinder wurden pädagogisch einfühlsam auf die Wahlen vorbereitet und konnten diese gleich zur Zufriedenheit durchführen.

Bei Spaß und Spiel hatten die Kinder Gelegenheit, sich in unterschiedlichsten Situationen ihrer neuen Gemeinschaft zu erfahren und Freundschaften zu schließen. Begeistert und müde kamen die 40 Kinder und 3 begleitenden Lehrer/innen von dem schönen Erlebnis zurück. 

Punk-Musical begeistert Schülerinnen und Schüler aller Schularten

Am 26. September trafen sich die 6. und 7. Klassen der weiterführenden Schulen in der Merklinger Festhalle. Gespannt warteten ca. 400 Schülerinnen und Schüler auf „Global Playerz“, ein Punk-Musical über globale Gerechtigkeit, Fair Trade und Teenie-Engagement. Jochen Holzwarth, Schulleiter der Heinrich-Steinhöwel-Schule hatte diese Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen „Vielfalt in Weil der Stadt: Das Beste gegen Einfalt!“ organisiert, die unter anderem mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ unterstützt wurden. 

Worum ging es in dem Stück des Theaters Sonni Maier? Die drei Freundinnen Nia, Skazz und Katey haben gemeinsam eine Band. Als Katey zum ersten Mal Ghana, das Heimatland ihrer Eltern, besucht, sieht sie mit welchen Problemen ihre Verwandten dort im Slum der Hauptstadt Accra zu kämpfen haben. Ein dreijähriges Kind ist unterernährt – und die Zuschauer erleben, wie Armut und Unterernährung auf der einen Erdhälfte mit Überfluss auf der anderen zusammenhängen. In diesem Fall ist der Besitzer einer Schokoladenfabrik verantwortlich, der auf den ehemaligen Feldern der Familie Kakao herstellt. Als sich herausstellt, dass es sich dabei um den Vater von Bandmitglied Nia handelt, kommt es zum Streit. Nach einer dramatischen Zuspitzung raufen sich alle zusammen und die „Playerz“ treten an, die Welt zu verändern. Dass sie am Ende dann noch einen Musikwettbewerb gewinnen, wird dabei fast zur Nebensache.

Neben Unterhaltung gab es auch Denkanstöße für die Jugendlichen, was sich beim Nachgespräch mit den drei Darstellern zeigte. Viele persönliche Fragen wurden an die Akteure gestellt und Ideen entwickelt, wie auch mit kleinen Aktionen für mehr Gerechtigkeit  gesorgt werden kann.

Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule interviewten in der Folgewoche Mitarbeiter im Weltladen, Bioladen und Supermarkt, um die Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte in Weil der Stadt zu erkunden und Informationen über unterschiedliche FairTrade Siegel zu sammeln. Eine Gruppe stellte erfreut fest, dass im Lehrerzimmer fair gehandelter Kaffee getrunken wird.  Spaß machte es, für ein „Faires Frühstück“ einzukaufen, von dem - nach einer gemeinsamen Übernachtung in der Schule - beinahe nichts übrig blieb.

Die neuen Fünfer sind da!

Das Team der neuen Fünfer

Das Lehrer-Team für die neuen Fünfer besteht aus den Lerngruppenleitern, Fachlehrern , Gymnasiallehrer, Sonderschullehrkraft, der Schulsozialarbeit und der Pädagogischen Assistentin
Lerngruppe 5a mit Frau Gieray
Lerngruppe 5b mit Herrn Wohlleben

 

 

Tag der offenen Türen – mal anders!

 

Schulleiter Jochen Holzwarth begrüßte die Eltern und Kinder herzlich. Der Sekundarstufen-Chor trug ein fetziges Lied vor.

Dann hatten sich die Eltern der Lerngruppen 5 und 6 etwas Besonderes ausgedacht:

Bei einem Speed-Dating geht es normalerweise darum, andere Menschen in kurzer Zeit zwecks Beziehungsanbahnung kennenzulernen. Ein Speed-Dating der anderen Art stellte der Elternbeirat auf die Beine.  Dabei wurde der tatsächliche Schulalltag aus Eltern- und Familiensicht näher betrachtet. An fünf Tischen saßen schon erfahrene Gemeinschaftsschuleltern. Ihnen gegenüber fanden sich dann abwechselnd interessierte Eltern ein, die ihre Fragen stellten. „Gibt es wirklich keine Noten? Was unterscheidet einen Aktivkurs von einer normalen AG? Verstehe ich das Bewertungssystem? Wie hilft das Coaching meinem Kind?“ usw. Das äußerst positive Feedback der Eltern hat den Elternbeirat und die Schulleitung darin bestärkt, auch im nächsten Jahr diese Informationsmöglichkeit aus erster Hand zu wiederholen. 

An weiteren Stationen informierten sich die Schüler selbst über ihre neuen Lernformen: Individuelle Lernzeit, in denen Wochenplanaufgaben bearbeitet werden, aber auch Klassenunterricht, mal in großen wie in kleinen Lerngruppen, wechseln sich in der GMS ausgewogen ab. Die Lerntagebücher dokumentieren den Lernerfolg und geben den Eltern die Möglichkeit diesen mitzuverfolgen. Regelmäßige Projektwochen, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit in Themen vertiefen,  runden die modernen, aber mittlerweile gut erprobten Lernformen ab. Dabei können die Schülerinnen und Schüler auf allen drei Bildungsgängen zu Abitur, Mittlerer Reife oder Hauptschulabschluss hinarbeiten. Deshalb ist die GMS eine „Schule für alle“.
Auf den Fluren an Stehtischen konnten sich dann Eltern, Kinder und interessierte Familienangehörige weitere Informationen über das neue Lernen in der Gemeinschaftsschule holen.  Auch die Schulsozialarbeit hatte einen solchen Tisch und informierte über ihr Präventivprogramm, das Mensaessen usw. Zudem gab es ein Kinderprogramm mit verschiedenen Stationen:  Experimente mit „brennenden Händen“, Selfies mit einem Skelett und viele weitere spannende Lerninfos.

 

 

 

Ramses II 
göttlicher Herrscher am Nil

Im Rahmen ihrer Projektwoche im Fach Geschichte „Das alte Ägypten“ besuchten die Gemeinschaftsschüler der Jahrgangsstufe 6 die Sonderausstellung des Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Dort bekamen sie bei einer Führung einen interessanten Einblick in das Leben und die Zeit Ramses II. Sein Name steht für Ägypten wie die Pyramiden: Ramses der Große war der mächtigste aller Pharaonen, hatte der Legende nach 100 Kinder und wurde schon zu Lebzeiten als Gott verehrt.

Nach diesem Höhepunkt endet das Geschichte-Projekt mit dem Fertigstellen der Themenhefte und den Präsentationen in Kleingruppen.

 

Aktivkurs "Auf Spurensuche" in der Presse

Mit Experimenten, die sie selbst aufbauen und erklären, vertiefen die Gemeinschaftsschüler ihr Wissen (LKZ)

 

 

Unsere neuen Fünfer

Lerngruppe 5a
Lerngruppe 5b

Neu im GMS-Team:

Wir begrüßen Carolin Reichel und Johanna Schäuble als neue Mitglieder im GMS-Team. 
Beide sind  Gymnasiallehrerinnen und werden von Anfang an die Kinder beim Erlernen der Fremdsprachen Englisch und Französich begleiten. Sie werden in Abordnung von unserem Bildungspartner Gymnasium Rutesheim insgesamt 20 Wochenstunden an der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule unterrichten.

Kennenlerntage im Monbachtal

damit die Jungs und Mädchen der Jahrgangsstufe 5 der Gemeinschaftsschule sich besser kennen lernen, finden vom 24. bis 26. Oktober 2016 Kennenlerntage im Monbachtal statt.

Der Aufenthalt wird von der Aktion "Demokratie leben" und "Vielfalt, das beste gegen Einfalt" Weil der Stadt-  unterstützt.



Zitat einer Mutter

Violetta T. (Grafenau):
"Meine Tochter besucht derzeit die 8. Klasse an der Gemeinschaftsschule in Döffingen. Unsere Gemeinschaftsschule gehörte zu den Starterschulen in Baden-Württemberg, so dass meine Tochter von Anfang an, das neue Schulsystem erleben durfte. Ich vertraute damals unserer Lehrerschaft an der Schule, sich für die Entwicklung meines Kindes einzusetzen. Ich wurde nicht enttäuscht. Meine Tochter ist ausgeglichen, selbstbewußt, tastet sich an ihre Grenzen und wird durch die anderen Schüler und Lehrer motiviert, darüber hinaus zu gehen. Sie erledigt ihr Schulpensum und hat dabei immer noch Freizeit. Unser Familienleben ist entspannt. Durch die ausführlichen Beurteilungen weiß ich sehr genau über den Wissensstand meiner Tochter Bescheid. Es ist unglaublich und bewundernswert, wie unsere Lehrer diese Aufgabe, diesen Mehraufwand und schon fast Kraftakt mit solcher Motivation und Begeisterung meistern...
Ich wünsche mir sehr, dass meine Tochter und auch andere Kinder weiterhin die Vorteile einer Gemeinschaftsschule genießen dürfen. Ich wünsche mir den Erhalt der Qualität einer Gemeinschaftsschule. Ich wünsche mir mehr Unterstützung der Lehrerschaft zu Gunsten unserer Kinder. Ich wünsche mir für uns Eltern eine Bestätigung, dass wir dem richtigen zukunftsorientierten und wertvermittelnden Schulsystem vertraut haben und immer noch vertrauen."



auf dem Bild fehlen: Jennifer und Nima

Erste Bläserklasse der Gemeinschaftsschule gegründet

Mit dem Start der Gemeinschaftsschule wollen wir auch das seit Jahren bewährte Angebot "Bläserklasse" umsetzen. Wir freuen uns, dass sich in den beiden Lerngruppen Kinder und Eltern von diesem Angebot angesprochen fühlen.

Zur Geschichte der Bläserklassen in Weil der Stadt:

Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 haben sich 13 interessierte Jungen und Mädchen der Klasse 5 zu einer Bläserklasse formiert. Die notwendigen Instrumente wurden durch Spenden  von Firmen, Privatpersonen und Stiftungen angeschafft und konnten den Schülerinnen und Schülern zu einer geringen Leihgebühr zur Verfügung gestellt werden. Am 20. September begannen die beiden Instrumentallehrer Sebastian Lilienthal (Musikschule Weil der Stadt) und Jochen Holzwarth (Schulleiter der HSS) mit dem Unterricht. Seit dem konnten in jedem Schuljahr Bläserklassen gebildet werden. Inzwischen verfügt der Förderverein über mehr als 30 Instrumente.    weiterlesen



Kennenlernnachmittag mit Eltern und Kindern

Damit sich alle Eltern und Kinder der zwei neuen 5. Klassen kennen lernen konnten, hatte Schulleiter Jochen Holzwarth mit seinem Team zu einem gemütlichen Treffen in die Schule eingeladen. Jedes Kind wurde persönlich begrüßt und erhielt ein Infopaket mit den Namenschildern für seine Familie. Damit jedes Kind auch einen Freund oder eine Freundin in seiner Lerngruppe hat, durfte ein Wunsch auf einen gelben Zettel geschrieben werden. Das Paket enthielt auch den Flyer des Fördervereins und ein Anmeldeformular zur Bläserklasse.

Anschließend stellten sich die Lehrerinnen und Lehrer kurz vor. Dann gab es ein tolles Buffet mit Fingerfood, das die Eltern liebevoll zubereitet hatten. Das Serviceteam der Klasse 8 unter Leitung von Lehrerin Beate Burkhardt verkaufte kühle Getränke und war für Auf- und Abbau zuständig. Es ergaben sich noch viele gute Gespräche mit Eltern und Lehrkräften, während die Kinder sich in der neu gestalteten Spiellandschaft kennen lernten.

Die Gemeinschaftsschule in Weil der Stadt geht an den Start

Nach derzeitigem Stand steht fest:

32 Schülerinnen und Schüler starten in der neuen Schulart. Es werden 2 Klassen gebildet. (Der Klassenteiler liegt bei 28)

Herzlichen Dank an die Eltern, die sich für uns und eine zukunftsorientierte Schulart entschieden haben. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Das Lehrkräfte-Team für den ersten GMS-Jahrgang:

Neben Schulleiter Jochen Holzwarth und Konrektor Ulrich Markwald stehen Sascha Annette Sauter, Ramona Ehnis, Nicole Weßel und Philipp Wohlleben den Schülerinnen und Schülern als Lehrer und Coaches zur Verfügung.

 

 


Feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen

Am 19. März 2015 fand die feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen mit dem Gymnasium Rutesheim und dem Beruflichen Schulzentrum Leonberg in der Aula der Heinrich-Steinhöwel-Schule statt. 

Rektor Jochen Holzwarth begrüßte alle Viertklässler und deren Lehrerinnen und Lehrer, sowie seine Schulleiter-Kollegen Jürgen Schwarz vom Gymnasium Rutesheim und Werner Diebold vom Beruflichen Schulzentrum Leonberg. Begleitet wurden die Schulleiter von den jeweiligen Abteilungsleiter/innen Susanne Erbe (GymRut) und Roland Karl (BSZLeo). Das Staatliche Schulamt in Böblingen war mit dem stv. Amtsleiter Joachim Kühn vertreten.

Nach einem musikalischen Auftakt durch die Viertklässler stellten alle Redner die Bedeutung von Kooperationen und deren Nutzen für jeweils beide Seiten vor. So wird es nun möglich, dass sich Lehrkräfte der verschiedenen Schularten austauschen und die methodische und fachliche Qualität sicher stellen. Den Schülerinnen und Schülern bietet sich die Möglichkeit, in der jeweils anderen Schulart zu schnuppern oder auch dahin zu wechseln, bzw. einen Anschluss zu finden.


 

 

Ergebnisse und Antworten aus der
Veranstaltung von Eltern für Eltern am 5.2.2015:

 

Hier können Sie Fragen zur Gemeinschaftsschule stellen.
Antworten auf häufig gestellte Fragen aus der Elternschaft
So arbeiten wir in der Grundschule
Neue Broschüre des Kultusministeriums zur Gemeinschaftsschule (pdf, 8 MB)
Unser neuer Flyer zur Anmeldung 2015
Film: Richard David Precht: "Kommt das in der Klausur dran?"
Film: Richard David Precht: "Vergesst das Wissen!" (Sternstunde Philosophie, 17.11.2013)

Erklärfilm zur Gemeinschaftsschule
Wozu Zensuren?
Hirnforscher Gerald Hüther antwortet
Richard David Precht:
Der Verrat des Schulsystems an unseren Kindern


Unser Angebot

  • Qualifizierte Lernbegleitung auf allen Niveaustufen (Grundlegendes, Mittleres und Erweitertes Niveau)
  • Ganzheitliche stärkenorientierte individuelle Förderung
  • Inklusion
  • Klassenlehrerprinzip
  • Anregende Lernumgebung
  • Kompetente Beratung
  • Ganztagesbetreuung mit warmem Mittagessen und vielfältigen Lernangeboten
  • Realschulabschluss
  • Hauptschulabschluss
  • Vorbereitung zum Übergang auf berufsbildende und allgemeine Gymnasien
  • Exzellente Berufsorientierung 
  • Verlässliche Kooperationspartner

Vorteile der Gemeinschaftsschule

  • Länger gemeinsam lernen, ohne sich auf einen bestimmten Schulabschluss festlegen zu müssen.
  • Schülerinnen und Schüler lernen in ihrem eigenen Tempo auf ihrer Niveaustufe, die sie je nach Leistungsstand auch wechseln können.
  • Eltern werden regelmäßig in Lernentwicklungsgesprächen über den Leistungs- und Entwicklungsstand ihres Kindes informiert.
  • Keine Hausaufgaben, da alle Übungsaufgaben in den zusätzlichen Übungszeiten erledigt werden.
  • Schülerinnen und Schüler lernen eigenverantwortlich und selbstgesteuert - eine wichtige Kompetenz für das weitere Leben.
  • Ein persönlicher Lerncoach betreut Ihr Kind.