Prominente Gäste in der Heinrich-Steinhöwel-Schule

Am Freitag, den 5. Oktober gab es hohen Besuch in der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule: Die Landesvorsitzende der GEW, Doro Moritz, folgte einer Einladung der Schule und machte sich ein Bild von der Arbeit vor Ort. Zu diesem Anlass öffnete die Schule ihre Türen auch für weitere Gäste zum Rundgang durch einige Lernräume sowie zur anschließenden Gesprächsrunde. Das Interesse war groß: Die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz, die Gemeinderäte Brigitte Benzinger-König, Josef Weber und Alfred Kappler, außerdem Tanja Kübler von der Stadtverwaltung waren dabei. Der Rundgang gab Einblicke in unterschiedliche Bereiche: Da gab es zunächst die Realität der Inklusion in der Grundschule zu erleben, dann den Unterricht in den Wahlpflichtfächern Technik und Französisch und – für alle Besucher besonders eindrucksvoll – die konzentrierte Arbeitsatmosphäre der Individuellen Lernzeiten in der Gemeinschaftsschule. Gut gelaunt berichteten einige Kolleginnen und Kollegen vom Schulalltag und freuten sich über die Anerkennung durch die Besucher.

SMV - Wahlen 2018

Viele interessierte Zuhörer und Zuhörerinnen!
Wer wird SMV - Lehrer/-in?
Wer wird Schülersprecherin und Schülersprecher?
Eine geheime Wahl!
Eine freie Wahl!
 

Am 12. Oktober fanden die SMV - Wahlen statt. Nach Vorstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten konnten die Schülerinnen und Schüler ab dem 4. Jahrgang ihre Schülersprecherin / ihren Schülersprecher, sowie den / die SMV - Lehrerin wählen.

Gut angekommen in der neuen Schule

Inzwischen haben sich alle schon ein bisschen eingelebt: Die 78 Erstklässler und 48 Fünftklässler der Heinrich-Steinhöwel-Schule. Bei der Feier am 2.Schultag wurden die neuen Fünftklässler von den Sechstklässlern begrüßt und erhielten von ihnen kleine Schultüten, die den Anfang versüßen sollten. Für einen musikalischen Beitrag sorgte Nima Neubrand aus der Klassenstufe 8, der am Klavier mit einem Soloauftritt beeindruckte.

Am Samstag folgte dann die feierliche Aufnahme der neuen Erstklässler, die von ihren Familien an diesem großen Tag begleitet wurden. In zwei Aufnahmefeiern füllten die "Neuen" und ihre Begleitung die Aula des Schulzentrums. Dort erlebten  sie im Rahmen der Feier das Theaterstück der Klasse 2b, einstudiert und geleitet von der Lehrerin Frau Groth. Anschließend durften die Kinder zum ersten Mal mit ihren Lehrerinnen und neuen Klassenkameraden zu einer Unterrichtsstunde in die Klassen gehen. 

Abschied von Schulleiter Jochen Holzwarth und Doris Ginter

Schulfest an der Heinrich-Steinhöwel-Schule

Am Donnerstag, den 19.07. ab 16 Uhr feiert die Schulgemeinschaft der Heinrich-Steinhöwel-Schule ihr traditionelles Schulfest. Diesmal steht es ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums der Ganztagesschule. GANZ STARK heißt darum das Motto, denn durch Bildung sollen die Schülerinnen und Schüler GANZ STARK für ihr Leben werden. GANZ STARK wirkt dabei die zusätzliche Zeit, die die Ganztagesschule auszeichnet. In diesem Sinne sollen auch die 40 ehrenamtlichen Jugendbegleiter gegen 16.30 Uhr auf die Bühne gebeten werden, die eine Ganztagesschule erst möglich machen.

Für viel Spaß an Spielstationen ist wie immer gesorgt wie auch für das leibliche Wohl, um das sich in gewohnter Weise der Elternbeirat kümmert. So soll es in fröhlichem Ambiente auch Gelegenheit geben, sich von Rektor Jochen Holzwarth zu verabschieden, der zum Schuljahresende in den Ruhestand geht. Für besondere musikalische Höhepunkte im Bühnenprogramm sorgen der Grundschulchor, die neugegründete Schülerband sowie die legendäre Schulband ab ca. 18 Uhr. Die Veranstaltung endet gegen 19 Uhr.

Känguru-Wettbewerb der Mathematik 2018

Wie schon in den vergangenen beiden Schuljahren, nahm die Heinrich-Steinhöwel-Schule auch in diesem Jahr wieder am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil.

Deutschlandweit machten mehr als 11.250 Schulen und über 900.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-13 mit.

In jeder Klassenstufe wurde die Anzahl der Preise getrennt festgesetzt, prozentual jeweils gleich. So gab es für die Drittklässler ab 79,00 Punkten, für die Viertklässler ab 92,75 und für die Fünftklässler ab 89,25 Punkten einen der heißbegehrten Preise.

Von den 79 Schülerinnen und Schülern unserer Schule bekamen vier Kinder einen Preis.

Jana und Vincent aus der 4b, sowie Simon aus der 3d erhielten den 2. Preis. Jana gewann zusätzlich ein T-Shirt für den größten Kängurusprung. Sie beantwortete die meisten Aufgaben in Folge richtig.

Anna aus der 3b bekam den 3. Preis.

Jedes Kind erhielt für die Teilnahme eine Urkunde, eine Broschüre „Mathe mit dem Känguru“ und ein „Pentomino“.

Wir gratulieren allen erfolgreichen Teilnehmern und wünschen viel Spaß mit den Preisen!

Sponsorenlauf 2018

am 03. Mai 2018 veranstaltet die Heinrich-Steinhöwel-Schule einen Sponsorenlauf.

Das Besondere daran ist, dass dieser Lauf in der Weil der Städter Innenstadt stattfindet und mit den Einnahmen u.a. ein Schulbauprojekt in Ghana unterstütz wird.

20 Klassen mit ca. 470 Schülerinnen und Schülern treffen sich um 08.00 Uhr auf dem Marktplatz. Der Startschuss fällt gegen 08.30 Uhr nach einer kurzen Begrüßungsansprache durch den Schulleiter und evtl. Herrn Bürgermeister Schreiber und Frau Michalke vom unterstützten Verein „Community Development Volta e.V.“

Die Schülerinnen und Schüler drehen eine Stunde lang ihre Runden und kassieren für jede gelaufene Runde den vorher eingeworbenen Betrag ihrer persönlichen Sponsoren. Die Hälfte des erlaufenen Betrags bekommt der unterstützte Verein, die andere Hälfte kommt dem Förderverein der Heinrich-Steinhöwel-Schule e.V. und somit der Schule für ihre vielfältigen Projekte zugute.

Spenden auch Sie !!!
Förderverein der Heinrich-Steinhöwel-Schule e.V.


IBAN: DE70 6005 0101 0008 9412 26  
BW-Bank
Verwendungszweck: Sponsorenlauf

Unterstützung für die Vorbereitungsklasse

Wir freuen uns, Herrn Thaeir Sharouf als Assistenten in der Vorbereitungsklasse begrüßen zu dürfen. Herr Sharouf kommt aus Swaida in Syrien, wo er als Lektor in einem Verlag und als Signaltechniker bei der Eisenbahn tätig war. Er wohnt seit 2016 in Weil der Stadt und arbeitet seit November 2017 in der Vorbereitungsklasse. Dort assistiert er den Lehrkräften beim Sprachunterricht sowie bei der Integration neu ankommender Schüler. Ebenso kommt Herr Sharouf als Übersetzer bei Elterngesprächen zum Einsatz. Die Kinder und Lehrkräfte freuen sich sehr über diese tatkräftige Unterstützung, die vom Verein für Jugendhilfe e.V. gefördert wird.

Junge Oper zu Gast in Weil der Stadt

Endlich war es so weit: Am 6. März 2018 kam die Junge Oper Mannheim wieder an unsere Schule. Diesmal sollte eine Oper vom jungen Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt werden, nämlich „Bastien und Bastienne“. Und das Tollste war: Mit einigen anderen Kindern sollte ich mitspielen dürfen.

Nun ja, wir sollten nur Schafe darstellen, aber immerhin hatten wir kurze Texte zu sprechen, die wir daheim schon eingeübt hatten. Vor der Aufführung wiederholten wir die Texte mit Frau Langer, und schlüpften in unsere Schafskostüme. Das sah vielleicht lustig aus! 

Bald darauf füllte sich die Aula mit den 3. und 4. Klassen. Dann ging es los: Ein schwarz gekleideter Mann mit einer Handpuppe stand auf der Bühne und begrüßte uns. Die Puppe stellte das Schaf Luzie dar. Luzie konnte wunderschön singen. 

Nach diesem Auftakt ging es gleich weiter, denn Bastien tauchte auf und ging zu Frau Langer ins Publikum, um ihr eine Rose zu schenken. Doch Colas, der Schäfer, führte ihn weiter zu Bastienne. Bastien und Bastienne stritten aber nur, und als Bastien verschwand, riet Colas der traurigen Bastienne, Bastien doch eifersüchtig zu machen. Das gelang ihr so gut, dass ihr Bastien wirklich glaubte. Trotzdem versuchte er weiter Bastienne für sich zu gewinnen. 

Bastienne blieb lange Zeit hart und spielte ihre Rolle weiter, bis sie schließlich doch Bastien ihre Liebe gestand und die beiden zueinander fanden. Als glückliches Paar verließen sie die Bühne.

Ein Riesenapplaus rauschte durch die Aula, als das Stück zu Ende war. Alle waren begeistert von dem schönen Stück -  und auch wir Schafe hatten unsere paar Sätze fast ohne Fehler gesprochen. Was will man mehr!

Alena Schlichtig, Klasse 4d

Gemeinschaftsschule - ein Erfolgsmodell

Wer am 30.09. die Stuttgarter Zeitung gelesen hat "Die Gemeinschaftsschule stürzt ab", könnte nun der Ansicht sein, mit den Gemeinschaftsschulen ginge es bergab. Die gelieferten Statistiken zeigen allerdings nur eine Momentaufnahme der Schullandschaft im Land. Entwicklungen verlaufen nun mal im Allgemeinen nicht linear, sondern mit Schwankungen. Die Gemeinschaftsschulen verzeichnen seit vier Jahren jährlich Zuwächse, in diesem Jahr nicht. Wenn der DAX morgen ein paar Punkte nachlässt, zweifeln auch nicht gleich alle an der deutschen Wirtschaft!

So gibt es weiterhin viele sehr erfolgreiche Gemeinschaftsschulen, was sich nicht nur an den Zahlen zeigt, sondern bei näherem Hinsehen auch an der Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern. Bei uns in Weil der Stadt stimmt eben nicht, was die Überschrift in der Stuttgarter Zeitung behauptet: Wir stürzen nicht ab, sondern bauen an einer erfolgreichen Schule mit jährlich steigenden Anmeldezahlen, auch in diesem Jahr.

Wir würden uns im Sinne einer anspruchsvollen Bildungslandschaft wünschen, dass sich wirklich Qualität durchsetzen könnte und Schulen mit guten Konzepten und zeitgemäßer Pädagogik überzeugen dürften, ohne kleingeredet zu werden. 

Die nächste Überschrift wird sicher lauten: "Gemeinschaftsschule - ein Erfolgsmodell"! Belege dafür würden sich jedenfalls leicht finden lassen!

Sascha Annette Sauter ist neue Konrektorin    

Seit dem 1. August 2017 ist Sascha Annette Sauter die neue Konrektorin der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule und ständige Vertreterin des Schulleiters Jochen Holzwarth.

Frau Sauter ist seit dem Schuljahr 2011 Lehrerin an der Schule und war als Leiterin der Steuergruppe maßgeblich an der Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule beteiligt. In den letzten Jahren war sie zudem als Fachberaterin für das Fach Deutsch am Staatlichen Schulamt Böblingen sowie als Gemeinschaftsschul-Beraterin für das Regierungspräsidium tätig. Verwaltungserfahrung konnte sie im Kultusministerium sammeln, wo sie im Referat für Fortbildung mitarbeitete. Berufsbegleitend machte sie ein Studium zur Schul- und Unterrichtsentwicklung an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg und schloss dieses mit dem „Master of Education“ erfolgreich ab.

Vom Schulleiter und dem Lehrerkollegium wurde Frau Sauter am vergangenen Samstag herzlich in ihrer neuen Funktion begrüßt.

Der Tag für Umwelt und Natur (TUN) 2017

Der TUN findet alle 2 Jahre in der Heinrich-Steinhöwel-Schule statt. Natürlich nicht in der Schule sondern draußen auf dem Predigtplatz bei Weil der Stadt. Um 9.00 Uhr eröffnete Schulleiter Jochen Holzwarth das Ereignis.

Wieder haben sich viele inner- und außerschulische ehrenamtliche Partner gefunden, die den Grundschülern die Natur näher bringen möchten. Die meisten davon sind schon zum 6. Mal, d.h. seit 10 Jahren dabei! Damit soll die Umwelt nachhaltig im Bewusstsein der Kinder verankert werden. Die Schule und vor allem Projektleiter Wolfgang Barwig haben mit der Planung bereits am Anfang des Schuljahres begonnen.

Folgende Stationen standen für die Kinder bereit:

Nach einem meditativen Einstieg mit Religionslehrerin Dorothee Albertz und Musiklehrer Josua Schradi gab es 15 Stationen, an denen Kinder aktiv werden konnten:

1. Gesundes Essen (Gabriele Weidner)

2. Leckeres aus der Wildküche (Royal Rangers, Tanja Schmidle und Helferinnen)

3. Angelsportverein (Klaus Hackl, Rüdiger Wagner)

4. MehrGenerationenFarm (Christiane Berkau)

5. Backen am offenen Feuer (Die Landfrauen)

6. Apfelsaftpressen (Rainer Sonntag-Grimm)

7. Jäger und Wildtiere (Hans-Joachim Mollekopf und Team)

8. Vogel- und Naturfreunde (Horst Klawes und Team)

9. Naturmärchen (Odile Néri-Kaiser)

10. Das Bärenhospital des DRK (Matthias Nix)

11. Bienen und Imker (Horst Reinhardt)

12. Spiele im Freien (Magdalena Becht und Steffen Kron)

13. Bilder mit Naturmaterialien (Dorothee Albertz / Michaela Scheibner)

14. Bau von „Hui“ (Klaus Endler)
15. Schöpfung bewahren (Dorothee Albertz / Michaela Scheibner)

Alle wurden versorgt und betreut vom Service-Team der Klasse 7/8 mit ihrer Lehrerin Doris Ginter. Herzlichen Dank auch an die Rettungsbereitschaft des DRK, Herrn Koch und Leon Berliner)

Schulleiter Jochen Holzwarth: “Dass dieser Tag nachhaltig ist, erkennen wir an der Begeisterung der Schülerinnen und Schüler. Sie erzählen nach Wochen und Monaten immer wieder vom TUN-Tag.“ Am liebsten hätten die Schüler jedes Jahr einen solchen Event. Aber der TUN-Tag wechselt sich mit dem großen Schulfest alle zwei Jahre ab.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Steinhöwel-Schule mit der Schulleiterin und der Kooperationslehrerin Julianna Thomann.
Schüler/innen der Klasse 4b beim Volkstanzunterricht

Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Steinhöwel-Schule besuchen in den Pfingstferien die Bókay-Árpád-Schule in Budapest

Die Europäische Union prägt immer stärker unseren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Alltag. Kenntnisse über Abläufe und Prozesse auf europäischer Ebene zu vermitteln und Interesse für das "Projekt Europa" zu wecken, ist deshalb unabdingbar. In diesem Entwicklungsprozess kommt Schulen eine besondere Bedeutung zu. 

Aus diesem Grund nimmt die Heinrich-Steinhöwel-Schule seit Jahren an Programmen teil, die die internationale Ausrichtung unserer Schule stärken und Schüleraustausch bzw. Lehrerbegegnungen mit Partnerschulen in ganz Europa ermöglichen. 

Im Rahmen unseres aktuellen Erasmus+-Projekts "Schule leiten und ganztägig lernen in der Digitalen Welt" erkundeten Kolleginnen und Kollegen der Weil der Städter Gemeinschaftsschule in den vergangenen beiden Schuljahren die Unterrichtsorganisation und -praxis an Schulen in England und in der Türkei und besuchten Kurse in Südtirol und auf Malta. Damit an unserer Schule kein Unterricht ausfallen oder vertreten werden muss, finden alle Fortbildungen und Begegnungen in der unterrichtsfreien Zeit innerhalb der Schulferien statt. 

"Go Europe" hieß es nun erneut für 3 Lehrerinnen, einen Lehrer und den Schulleiter Jochen Holzwarth, die in den Pfingstferien die Bókay-Árpád-Schule in Budapest besuchten. Bei dieser interkulturellen Begegnung standen u.a. Fragen nach der anspruchsvollen Aufgabe der Inklusion und Organisationsformen des Fremdsprachenunterrichts im Mittelpunkt. 

Im ungarischen Schulsystem lernen alle Kinder bis zur 8. Klasse gemeinsam, bevor sie -je nach Begabung und Interesse- unterschiedliche Ausbildungswege beschreiten. 

Neben vielem Vertrauten wie Schulgarten, Computerraum, Whiteboards, interessant gestaltetem Unterricht, gemeinsamem Mensaessen, höflichen Schülern, ...  staunten wir über Ungewohntes wie Kopfrechenkünstler, die mit der aus Japan stammenden Soroban-Methode arbeiten und über eine wöchentliche Volkstanzstunde in der Grundschule, in der die Kinder nicht nur Traditionen pflegen, sondern auch mit viel Spaß Koordination und Beweglichkeit trainieren. 

Im Deutschunterricht (an der Bókay-Árpád-Schule werden Englisch und Deutsch als Fremdsprache unterrichtet) ist digitales Lernen seit Jahren selbstverständlich, so werden Wörter nicht mit Hilfe von Wörterheften sondern mit  der freeware  "Quizlet" trainiert und der Einsatz von Handys zu Unterrichtszwecken wird regelmäßig als Motivator für die Schülerinnen und Schüler genutzt.

Interessant war auch der Hinweis einer Kollegin, dass Schulleitungen sich in Ungarn alle 4 Jahre von Neuem bewerben und der Wahl durch ihr Lehrerkollegium stellen müssen.

Im Blick auf die politischen Veränderungen in Ungarn in den letzten Jahren wurden auch vorsichtig entsprechende Auswirkungen auf die Schullandschaft angesprochen, z.B. die Streichung von Stellen für Inklusionslehrer, weniger Unterstützung (Fortbildungen) für kooperative Lernformen oder Einschränkungen in der Auswahl von Schulbüchern.

Ein abwechslungsreich und liebevoll zusammengestelltes Besichtigungsprogramm in der beeindruckenden Stadt Budapest, eine Schifffahrt auf der Donau, der Besuch des Städtchens Szentendre  und die Einladung zu einem Gartenfest mit Kolleginnen der ungarischen Schule ließen neben aller Arbeit auch Ferienstimmung aufkommen. Für die freundliche Aufnahme und Begleitung während des Aufenthalts bedanken wir uns herzlich bei Julianna Thomann.

Bei der letzten europäischen Weiterqualifizierung unserer Lehrkräfte, die im August an einer finnischen Schule stattfindet, werden wir dann u.a. Anregungen für einen zielgerichteten Einsatz digitaler Medien erhalten, um den verschiedenen Niveaustufen, dem unterschiedlichen Lerntempo und den individuellen Lernwegen unserer Schüler noch besser gerecht zu werden. 

Dass dieses Erasmus+-Projekt und die damit verbundene europäische Ausrichtung einen Gewinn für Schüler und Lehrer darstellt, zeigte sich z.B. am 22. Mai beim erfolgreich durchgeführten Europatag der Heinrich-Steinhöwel-Schule.(Uschi Wilde)

Die Klassen 1 bis 3 im Europa-Fieber

Europatag der Schulen

Zuerst kamen die Kleinen ganz diszipliniert in die Aula. Schulleiter Jochen Holzwarth begrüßte alle mit der Europa-Hymne. Dann sangen 4 Lehrerinnen in 4 verschiedenen Sprachen "Bruder Jakob" bis die Schüler einstimmen konnten.
Anschließend zeigte Herr Holzwarth eine Europa-Präsentation, bei der er aufzeigte, wo die Schule mit und ohne Schüler ihm Rahmen des Comenius und des ERASMUS+ Programms Besuche abgestattet hatte: England, Belgien, Italien, Spanien, Tschechien, Malta, Griechenland und die Türkei. In diesem Jahr folgen noch Ungarn und Finnland.
Bei der Schulhymne "Gemeinsam geh'n" und bei dem Lied "Kleine Europäer" konnten alle richtig laut mitsingen. Zum Schluss bekamen alle noch ein Europafähnchen.
Beim 2. Durchgang in der Aula mit den Klassen 4-9 wurde zwar nicht mehr so kräftig gesungen, aber die Aufmerksamkeit war groß, da Lehrerin Uschi Wilde und Lehrer Stefan Schäfer mit einem Anspiel "Europa ist doof" die Schüler provozierten. Zum Schluss stellten sie aber die Vorteile von einem gemeinsamen Europa und seinen Institutionen heraus: Frieden, Freizügigkeit des Reisens, Handels, Pressefreiheit usw.
Fast alle Klassen hatten anschließend Projekte an verschiedenen Stationen geplant: Europäische Lieder, Tänze, Speisen, Sport in Europa usw.

Großzügige Spende der Löwen

Am vergangenen Donnerstag kamen Dr. Frik (Vorsitzender für Förderprogramme) und Herr Heller (zuständig für Jugendprogramme) des Lions Club "Johannes-Kepler" in die Heinrich-Steinhöwel-Schule. Sie übergaben feierlich 6 Laptops an die Vorbereitungsklassen der Heinrich-Steinhöwel-Schule in Weil der Stadt. 

Die meisten Menschen kennen den Lions Club. Seit 100 Jahren unterstützt er soziale und regionale Projekte. Dabei ist ihm die Nachhaltigkeit der Spenden sehr wichtig. 

Frau Birgit Katz aus Schafhausen arbeitet seit 3 Jahren ehrenamtlich in der Vorbereitungsklasse, in der neben Flüchtlingskindern auch Kinder aus Amerika und der EU sind, die erst Deutsch lernen wollen, bevor sie in die Regelklassen eingegliedert werden. Ihr Mann Jürgen ist Mitglied bei den Lions und hatte die Idee gerade hier in Weil der Stadt tätig zu werden. Diesmal konnten aus dem Erlös der Adventskalender-Aktion die Laptops angeschafft werden, für die Klassenlehrerin Claudia Höfer, die die entsprechenden Programme organisierte. Ihr Sohn Florian richtete die Geräte in den Ferien ein und vernetzte sie mit dem Internet. An diesen Geräten arbeiten die Kinder jeden Tag selbstständig an Stationen. Vorteilhaft bei diesen Programmen ist, dass sie online-basiert sind. Die Kinder können zu Hause daran weiter arbeiten und die Lehrerin informiert sich, auch von zu Hause aus, über den Lernfortschritt. 

Schulleiter Jochen Holzwarth führte gegenüber den Lions-Männern aus, dass die Heinrich-Steinhöwel-Schule von der Stadt sehr gut ausgestattet sei, aber gerade für die besondere Arbeit mit den 40 Schülern in den Vorbereitungsklassen sei jede Unterstützung „on Top“ sehr willkommen. 

Mit den neuen Laptops führte Lehrerin Claudia Höfer eine neue Klassenregel ein. Vor der Benutzung müssen die Hände gründlich gewaschen werden, damit die Geräte lange beim Lernen helfen können. 

Handicap macht Schule

Am Dienstag, den 09.05.2017 kamen wir, die Klassen 4a und 4d, in den Genuss von zwei ganz besonderen Sportstunden. Werner Rieger, ein querschnittsgelähmter Rollstuhlfahrer, zeigte uns, wie man Rollstuhl-Basketball spielt. Er hatte dreizehn Sportrollstühle in einem Anhänger mitgebracht, die in der Sporthalle für uns bereit standen. Nachdem er den Unterschied zwischen normalen und Sportrollstühlen erklärt hatte, übten wir das Vorwärts- und Rückwärtsfahren, was gar nicht einfach ist. Noch schwieriger wurde das Slalomfahren. Die größte Herausforderung ist das Prellen des Balles und der Korbwurf aus dem Rollstuhl heraus. Der Höhepunkt des Tages war schließlich ein richtiges Basketballspiel, das uns riesengroßen Spaß machte.

Bevor wir die Rollstühle zurück in den Anhänger luden, erzählte uns Herr Rieger noch von seinem Alltag als Rollstuhlfahrer, in dem es viele schwierige Situationen, wie hohe Gehwegkanten, Treppen oder Buseinstiege zu bewältigen gibt. Herr Rieger forderte uns auf, in solchen Fällen Hilfe anzubieten, in dem wir fragen: „Wie kann ich Ihnen helfen?“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Lehrerin Frau Schwarz für  die Organisation von „Handicap macht Schule“ und bei Herrn Rieger für die tolle Durchführung.

Klasse 4d 

Foto: Sabine Schreiber Fotografie, Weil der Stadt

Gauri Raje – eine indische Erzählerin in der Heinrich-Steinhöwel-Schule

Gauri Raje kommt aus Indien und wohnt in London. Sie ist professionelle Erzählerin und Anthropologin und arbeitet u.a. mit Flüchtlingen und Asylsuchenden in Camps. Dabei erzählt sie traditionelle Märchen, Zaubermärchen und Mythen um einen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen anzuregen.

Bei uns in Weil der Stadt erzählte sie in zwei Veranstaltungen für die 5. und 6. Klassen der Gemeinschaftsschule Märchen aus unterschiedlichen Kulturen und autobiografische Geschichten aus ihrer Heimat Indien in englischer Sprache. Als Übersetzerin stellte sich Anna Höhl zur Verfügung. 

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen faszinierte Gauri Raje mit dem Märchen vom Baobab, der den bescheidenen Hasen großzügig beschenkt und den gierigen Schakal leer ausgehen lässt. Wie in der Natur alles miteinander zusammenhängt wurde den Zuhörern mit der witzigen Geschichte vom Dorf-Chef, den verbannten Fröschen und lästigen Moskitos eindrücklich vor Augen geführt. Mit den 6. Klassen unternahm die Erzählerin eine Reise in ihr Heimatland, zu ihren Vorfahren, als gefährliche Banditen mit einer gemeinsam eingenommenen Mahlzeit überlistet werden konnten …

In erstaunlicher Weise gelang es Gauri Raje einen unmittelbaren Kontakt zu ihrem Publikum herzustellen und die Märchen und Geschichten durch ausgeprägte Mimik und Gestik lebendig werden zu lassen. So stellte eine Schülerin fest: „Ich dachte immer, ich bin nicht gut in Englisch – aber heute habe ich fast alles verstanden … auch ohne Übersetzung.“

Odile Néri-Kaiser mit Ars Narrandi e.V., einem Verein für Erzählkunst und Erzählkultur, organisierte diese Veranstaltung, wofür wir uns herzlich bedanken. (Text: Ursula Wilde, Fotos:Sabine Schreiber Fotografie)

Bücherkoffer von „Buch und Musik“ für unsere Vorbereitungsklasse

Am 4. April 2017 brachten die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Frau Sauerland und der ehrenamtlichen Helferin FrauTheiss  den Bücherkoffer zurück.  Frau Mareczek von „Buch und Musik“  hatte ihn uns  freundlicherweise für unsere Vorbereitungsklasse an der  Heinrich Steinhöwel Schule überlassen.

Zum Glück hatten wir einige kräftige Jungs in der Gruppe, die den gewichtigen Koffer gern den Weg von der Schule zum Marktplatz zogen.

Dort legte Frau  Mareczek einen  Bereich des Ladens mit Kissen aus, auf denen wir es uns gemütlich machen durften.

Jedes Kind konnte sich nochmal eines der Bücher anschauen, das es in den vergangenen vier Wochen ausgeliehen hatte.

Als der „Bücherhund Billie“ sich  neugierig und freundlich zu uns gesellte,  zeigten die Kinder  großes Interesse an ihm. Behutsam  streichelten sie ihn und nutzten die Gelegenheit, über  ihre  Erlebnisse mit Hunden zu berichten..

Dabei wurde deutlich, wie viele deutsche Wörter und Sätze die Kinder inzwischen beherrschen.

Zum Abschluss führten einige Schülerinnen eine kleine Leseprobe vor , und wir bedankten  uns mit dem Frühlingslied „Singt ein Vogel“ für die Leihgabe,  die allen Kindern viel Freude bereitet hatte.

Herzlichen Dank an Frau Mareczek und das Team von „Buch und Musik“!

MdB Clemens Binninger in der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule in Weil der Stadt

Auf Einladung von Lehrer Wolfgang Barwig kam der Bundestagsabgeordnete zum 3. Mal in die Kl. 9 der Heinrich-Steinhöwel-Schule. Clemens Binninger ist ein sehr aktiver Politiker und konnte den Schülerinnen und Schülern in 90 Minuten einiges von seiner Arbeit erzählen. So ist er Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, Mitglied im Innenausschuss, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Mitglied im Sportausschuss und auch in seinem Wahlkreis Böblingen in vielen Arbeitskreisen aktiv, z.B. im Zweckverband Flugfeld.

Obwohl dies seine letzte Legislaturperiode ist, besucht er gerne Schulen. Im Fach Gemeinschaftskunde hatte er den Schülern viel zu erzählen, aber die interessierte vor allem sein Lebenslauf. So begann er als Polizist in Freiburg, wurde dann Kommissar, wechselte ins Innenministerium und begann 1990 seine politische Laufbahn. 2002 wurde er für die CDU in den Bundestag gewählt.

Lehrer Barwig hatte seine Schüler gut gebrieft, so dass sie durchaus kritische Fragen stellen konnten. Unter den Nägeln brannte den Schülerinnen gerade das Thema Flüchtlingspolitik und die Bedrohung durch Terror, weniger kommunale Themen.

Mit einem kleinen Abschiedsgeschenk bedankte sich die Klasse 9 und bedauerte, dass Herr Binninger nicht mehr kandidiert.

Ramses II 
göttlicher Herrscher am Nil

Im Rahmen ihrer Projektwoche im Fach Geschichte „Das alte Ägypten“ besuchten die Gemeinschaftsschüler der Jahrgangsstufe 6 die Sonderausstellung des Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Dort bekamen sie bei einer Führung einen interessanten Einblick in das Leben und die Zeit Ramses II. Sein Name steht für Ägypten wie die Pyramiden: Ramses der Große war der mächtigste aller Pharaonen, hatte der Legende nach 100 Kinder und wurde schon zu Lebzeiten als Gott verehrt.

Nach diesem Höhepunkt endet das Geschichte-Projekt mit dem Fertigstellen der Themenhefte und den Präsentationen in Kleingruppen.

Wolfgang Fiedler und Chris Engel bei der Arbeit

Ende der Kreidezeit

Die Vermeidung von Feinstaub durch den Verzicht auf Kreide steht schon lange auf der Agenda von Schulleiter Jochen Holzwarth.

Nun ist es gelungen, mit der Firma Folie & Schrift in Merklingen einen Partner gefunden zu haben, der sich diesem Problem annimmt und die Kreidetafeln mit einer Spezialfolie beschichtet.

Bereits in den Sommerferien werden 17 Kreidetafeln mit jeweils sechs Quadratmetern Tafelfläche auf diese Art und Weise in Whiteboards umgewandelt. Geschrieben wird dann mit Whiteboardstiften, die trocken abwischbar sind. Wolfgang Fiedler und Ferienjobber Chris Engel reinigen jede Tafelfläche gründlich, bevor die Folie passgenau aufgebracht und verklebt wird. Zuvor wurde ein Teil der Folie mit Rechenquadraten und Schreiblinien bedruckt und anschließend laminiert, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

"Endlich ist die "Kreidezeit" und die Zeit der nassen Schwämme nun in der Heinrich-Steinhöwel-Schule vorbei", freut sich der Schulleiter und die Lehrerinnen und Lehrer. Wofgang Fiedler ist zuversichtlich, dass andere Schulen diesem Beispiel folgen werden um den Kreidestaub aus ihren Klassenzimmern zu verbannen.

Botschafter der Heinrich-Steinhöwel-Schule in England

Schon seit über sieben Jahren besteht der Kontakt zur Christ Church Primary School in St. Leonards-on-Sea bei Hastings in Südengland.Über das EU-Programm COMENIUS konnten sich immer wieder Lehrkräfte und Schüler gegenseitig besuchen.
Letzte Woche nun reisten vier Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 der Gemeinschaftsschule als "Botschafter der Heinrich-Steinhöwel-Schule" zu unserer Partnerschule nach England. Die beiden Mädchen und die beiden Jungs wurden von ihrer jeweiligen Lerngruppe ausgewählt. Mit dabei waren Leni, Sophia, Marko und Yulijan. Schulleiter Jochen Holzwarth und Lehrerin Sascha Annette Sauter begleiteten die Gruppe. Der erste Kontakt zu der Partnerklasse (Year 6) erfolgte durch gegenseitige Briefe und Fotos. So war es spannend, die Partner "face to face" kennen zu lernen. "Die sind ja genauso cool wie wir", war die übereinstimmende Meinung. Schnell wurde Freundschaft geschlossen und gegenseitig versprochen, den Briefkontakt in Zukunft aufrecht zu erhalten. Marko, der aus Serbien stammt und dort schon richtig gut englisch gelernt hatte, präsentierte den englischen Sechstklässlern die Highlights der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule.
Den Dienstag verbrachte die Reisegruppe in London. Mit einem "hop on hop off-Bus" durchquerten wir die Stadt und fuhren vom Tower bis zum Parlament mit dem Schiff. Zu Fuß durchquerten wir den Hyde Park bis zum Buckingham Palace. Leider ließ sich die Queen nicht blicken und in der Downing-Street war geschäftiges Treiben wegen des Brexit.
Genug Zeit blieb am Mittwoch, um am Strand zu wandern und die Old Town von Hastings zu besichtigen, bevor am Donnerstag nach einem herzlichen Abschiednehmen die Rückreise angetreten wurde. In einer Schülerversammlung wird nun von der Reise berichtet, denn die Lerngruppenmitglieder sind schon sehr gespannt auf die Erlebnisse ihrer "Botschafter".

Schulfest „Rendezvous“ der Gemeinschaftsschule Heinrich-Steinhöwel, ein voller Erfolg

Am Donnerstag, war es wieder so weit. Alle zwei Jahre feiert die Heinrich-Steinhöwel-Schule mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Großeltern und Gästen ein großes Fest. Sogar aus der Partnerschule in Belgien hatte sich die Schulleiterin eingefunden. Um 16 Uhr ging es mit lautem Getöse los: die Bläserklasse aus den Klassen 5 – 7 spielte nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit Posaunen und Trompeten, mit Saxofonen und Cajons auf. Da viele Nationalitäten in der Schule unterrichtet werden, waren auch die kulinarischen Angebote der Eltern international. Im Vordergrund standen Kuchen und Fingerfood aus aller Welt, aber auch ein Pizzabäcker mit Ofen und heiße Pommes, die der Hausmeister des Gymnasiums, der gleichzeitig Elternvertreter ist, beisteuerte. Unterstützt wurden sie dabei von beherzten Eltern, die mehr als 3 Stunden an diesen Ständen mithalfen und mitschwitzten. Denn an diesem Tag ließ die Sonne die Temperaturen auf heiße 35 Grad anwachsen. Da mussten sogar noch einmal neue Getränke geordert werden!

Besonders wichtig war Schulleiter Jochen Holzwarth, dass es viele Angebote von Kindern für Kinder gibt. So wurden in diesem Jahr mit Hilfe aller Lehrerinnen und Lehrer Pompons,  Gemüse- und Obstspieße, Sonnenschilde und Freundschaftsbändchen hergestellt sowie Mitbringsel gebastelt. Zu Experimenten mit allen Sinnen hatte ein örtlicher Supermarkt eingeladen. An deren Stationen erklärten u.a. Schüler der Klassen 7 und 8, woher gesunde Lebensmittel kommen. Zu Geschicklichkeitsspielen luden Grundschulklassen ein. Man konnte lernen mit Diabolos zu jonglieren, auf Kisten rollen, Nägel in Balken einzuschlagen, mit Wasserballons auf Zielscheiben werfen und Schokoküsse möglichst weit zu schleudern. Eine besondere Attraktivität war das Stierrodeo, bei dem es galt sich auf einem großen aufgeblasenen Stier zu halten, obwohl von allen Seiten mit Seilen andere Kinder zerrten. Konrektor Ulrich Markwald hatte seit Beginn des Schuljahres mit einem Orga-Team aus Eltern und Lehrerinnen auf diesen Tag hingearbeitet. Nebenbei gab es noch Infostände der Elterngruppe Gemeinschaftsschule, des Fördervereins, der Schulbegleiterinnen und der Bildungspartner.

Auf der Bühne zeigte der Grundschulchor unterstützt von den Gemeinschaftsschulklassen mit fetzigen Songs sein Können. Gegen 18 Uhr rockte dann die achtköpfige Lehrerband „Morgens immer müde“ mit Verstärkung aus der Realschule und der Schulsozialarbeit den Schulhof! Dabei wurde sie soundtechnisch von Elias Berliner unterstützt. Bis 21 Uhr hatten das Serviceteam der Klasse 8, die Lehrkräfte und die Eltern alles wieder aufgeräumt. 

Da der Abend EM-spielfrei war, fanden einschließlich der Kinder fast 1000 Gäste den Weg zur Heinrich-Steinhöwel-Schule. Und in die Kasse des Fördervereins flossen etliche hundert Euro.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an alle Spender !

Bericht im Wochenblatt

Interessiert betrachten Gottesdienstbesucher die ausgestellten Bootsplanken.

Hilfe für Bootsflüchtlinge

Gemeinsame Aktion der Sternsinger, der Ministranten, der Realschule Weil der Stadt und der Heinrich-Steinhöwel-Schule

Der Religions- und Ethikunterricht unserer Schulen widmete sich in den letzten Wochen einem Thema, das in den Medien immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Wir kennen sie – die Bilder von verunglückten Bootsflüchtlingen in den Nachrichten. Diese Aufnahmen sind schrecklich und machen uns traurig. Damit die Menschen, die im Mittelmeer vor Europas Küsten ertrinken nicht nur Zahlen bleiben und die Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten finden, ihrer Betroffenheit Ausdruck zu geben, beteiligten sich die 3. Und 4. Klassen der Heinrich-Steinhöwel-Schule und die 6. Klasse der Realschule am diesjährigen Projekt der Sternsinger „Leben retten“. Nicht Wegschauen und deutlich zu machen: Jeder Mensch ist ein Kind Gottes und hat das Recht zu leben – das soll mit dieser Aktion erreicht werden.  Um ein Zeichen zu setzen, das nicht zu übersehen ist, wird ein riesiges symbolisches Boot gebaut, das am 20. Juni 2016 – dem Weltflüchtlingstag  - Politikern und anderen Verantwortlichen in Brüssel präsentiert wird. 3000 Holzplanken wurden dafür bereits losgeschickt und die Bootsplanken aus Weil der Stadt mit Botschaften unserer Schülerinnen und Schüler an Politik und Gesellschaft sind jetzt ebenfalls auf dem Weg nach Brüssel.

Bevor es soweit war, wurde im Religions- und Ethikunterricht fleißig gearbeitet: Lebensgeschichten von Kindern auf der Flucht, Rollenspiele die halfen, sich in die Situation von Flüchtlingen hineinzuversetzen, das gemeinsame Lied „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ und schließlich das Gestalten der Holzplanken. Auf diesen Brettern konnten die Kinder Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen und ihre Wünsche für die Flüchtlinge malen oder aufschreiben.

„Ich wünsche den Flüchtlingen, dass sie es nach Europa schaffen.“  „Viel Glück in der neuen Heimat“ „Kein Krieg mehr!“  „Niemand soll ertrinken“ „Flüchtlinge retten“ „You’re welcome“  „Flüchtlinge sollen leben wie wir“

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes in der St. Peter-und Paul-Kirche in Weil der Stadt wurden die bunten Planken vorgestellt und von Kindern und Lehrern Gebete für Flüchtlinge in Not formuliert.

Angeregt und begleitet wurde dieses Projekt von der Dekanatsbeauftragten für Kirche und Schule Macra Joha, an der Heinrich Steinhöwel Schule zeichnete Religionslehrerin Dorothee Albertz verantwortlich für die gelungene Aktion.

Das Staunen der Kinder – Die Junge Oper Mannheim verzaubert die HSS

Am Mittwoch, den 11.05.2016, führten drei Profisänger der Jungen Oper Mannheim eine zauberhafte Oper für die Klassenstufen 3-5 der Heinrich-Steinhöwel-Schule in Weil der Stadt auf. Sie begeisterten die Schüler in der Aula mit dem bekannten Stück Die Zauberflöte von Wolfgang  Amadeus Mozart. Den drei Darstellern gelang es, das neugierige Publikum mit ihrer Schauspiel- und Gesangskunst mitzureißen. Aber auch die Kinder sangen bei Liedern wie Papagenos "Der Vogelfänger bin ich ja" lautstark und mit Freude mit. Auch beim Gewitter unterstützen die knapp 200 Zuschauer mit bunten Tüchern und stampfenden Füßen. Neben den Profis, durften auch sechs Viertklässler in dem Stück als Knaben und Damen mitspielen. Natürlich erhielten auch sie im Anschluss ihren verdienten Applaus.

Besonders beeindruckend war, dass die Schauspieler zum Teil mehrere Rollen übernahmen. Zum Beispiel spielte Sarah, die hübsche Sängerin mit der hohen Stimme, die Königin der Nacht, Pamina und Papagena. Papageno und Sarastro wurden von Matthias, dem lustigen Alleskönner, übernommen.  Der dritte Opernstar Jojo, überzeugte in der Rolle des Prinzen Tamino, der mit seinen Witzen und seiner tollpatschigen Art ebenfalls den Saal zum Kichern brachte.  Am tollsten fanden die Kinder die schönen Stimmen, die mühelos und ganz ohne Mikrofone die Besucher der ganzen Aula in die Welt von Mozart mitnahmen.

Von Maja, Amelie, Mia Z., Patricia und Sofie aus der Klasse 4b

Die ausgezeichneten Teilnehmer/innen mit ihren Lehrer/innen

Schülerinnen und Schüler der Grundschule erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik

Nach langem Warten war es diese Woche endlich soweit. 75 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 versammelten sich in der Aula, um die Urkunden und Preise des Mathematik-Wettbewerbs entgegen zu nehmen.

Deutschlandweit nahmen an diesem Wettbewerb über 800000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 teil. Die besten 5% jeder Klassenstufe erhielten einen der heißbegehrten Preise. In diesem Jahr gab es für Drittklässler ab 77 Punkten und für Viertklässler ab 92,5 Punkten einen Preis. Verliehen werden erste, zweite und dritte Preise.

David Allgeier wurde mit 92,25 Punkten Schulsieger und bekam zudem einen dritten Preis.

Florian Hastedt bekam ein T-Shirt für den größten Kängurusprung. Er beantwortete die meisten Aufgaben in Folge richtig.

Zudem wurden die jeweils besten drei Dritt- und Viertklässler beglückwünscht, bevor jedes Kind stolz seinen Preis und seine Urkunde entgegen nehmen durfte.

Dies waren:

3. Klasse: Emily Schramm (73,75 Punkte), Anna Buchholz (73,5 Punkte)  und Nikita Galchin (68,75 Punkte)

4. Klasse: David Allgeier (92,5 Punkte), Mia Ahnemann (91,25 Punkte) und  Florian Hastedt (90 Punkte)

Wir gratulieren allen erfolgreichen und stolzen Teilnehmern und wünschen viel Spaß mit den Preisen!

Das F.ü.R.-Team 2016

Freunde üben Rücksicht - ein Eltern- und Großelternprojekt

„f.ü.r.“ steht für „Freunde üben Rücksicht“ und ist ein ehrenamtliches Elternprojekt zur Gewaltprävention.
Das Projekt wurde im Jahre 2000 von einer Elterngruppe in Altensteig ins Leben gerufen. Anfang des Jahres 2010 startete ein Elternteam an der Heinrich-Steinhöwel-Schule dieses Projekt, das erstmalig im Schuljahr 2009/2010 in den dritten und vierten Klassen durchgeführt hat.
Im Rahmen des Projektes beleuchten wir mit den Schülern das Thema Gewalt auf kreative Art und Weise. Wir wollen Werte vermitteln durch Schulung in Wertschätzung, Respekt und Achtung. Soziale Verantwortung soll gefördert und destruktives Verhalten abgebaut werden. Das oberste Ziel ist die Gewaltprävention, d.h. wir wollen den Schülern Handwerkszeug mitgeben, welches sie zu einem besseren Umgang mit Gewalt befähigen soll.
Dazu werden wir im Verlauf von 2-3 Schulstunden mit den Kindern über Gewaltformen, Zivilcourage, Umgang mit Worten und Umgang mit Wut sprechen und Rollenspiele machen.

Unser Team: Daniela Philippin, Franziska Höfer, Gerhard Höfer, Birgit Schwab, Denise Schligerski, Sylwia Wiskow, Theresa Buchholz, Stefanie Wentzell

Christoph Rickels

„Mut zu Leben – Gewaltprävention für Weil der Städter Schüler/innen“

Gewaltopfer Christoph Rickels berichtet im Rahmen der Gewaltprävention an der Heinrich-Steinhöwel und Realschule über sein Schicksal

Eine Abwechslung zum Schulalltag gab es am 13. und 14. April für die Acht- und Neuntklässler der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule und die Achtklässler der Realschule Weil der Stadt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnte von den Schulsozialarbeiterinnen Magdalena Becht und Ute Bayer vom Verein für Jugendhilfe in Böblingen e.V. ein Präventionsprojekt gegen Gewalt und für mehr Miteinander an die Schulen geholt werden. 

Christoph Rickels war Schulsprecher, Einser-Kandidat in Sport und Musiker. Er war früher einer dieser „Mackertypen“, den im Umkreis von 60 km jeder kennt. Der 29-Jährige sitzt leicht gekrümmt vor den Acht- und Neuntklässlern der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule und der Realschule, als er seine Geschichte erzählt. Denn Christoph Rickels ist nicht mehr der Gleiche wie im Jahr 2007, als die Gewalt seinem Leben einen brutalen Schnitt bescherte. Seit er in einer Disco niedergeschlagen wurde, ist er für das ganze Leben gezeichnet. Gleichzeitig hat er seine Lebensaufgabe gefunden. Seit Jahren tourt der Ostfriese durch Schulen in Deutschland und im Ausland und versucht junge Menschen davon zu überzeugen, dass Gewalt immer der falsche Weg ist und hat zum Ziel das „Miteinander cool machen“. 

Rickels wichtigste Botschaft bei der Veranstaltung zur Gewaltprävention an den beiden Schulen ist seine eigene Lebensgeschichte: 2007 hat er seinen erweiterten Realschulabschluss in der Tasche und will vom niedersächsischen Aurich bald in den Süden Deutschlands aufbrechen, um bei den Feldjägern der Bundeswehr eine Ausbildung zu beginnen.

„Ich habe ein bisschen Party gemacht und einem Mädchen einen Drink spendiert“, erzählt er. Dann aber schlägt ihm der Freund des Mädchens im Vorraum der Disco auf die Schläfe, Rickels fällt mit dem Gesicht auf den Steinboden. Schädelbruch. Jochbeinbruch. Sechsfache Hirnblutung. Vier Monate Koma. Am schlimmsten ist die Einsamkeit als er wieder wach wird.

An mehrere Jahre seines Lebens kann er sich nicht mehr erinnern. Und sein Leben, wie es vorher war, ist vorbei. Der junge Mann ist halbseitig spastisch gelähmt, sein Sprachzentrum ist beschädigt. „Der hat mich kaputtgemacht. Und das nur, weil ich einem Mädchen einen Drink ausgegeben habe.“ 

Christoph Rickels hat nicht aufgegeben. Er tourt mit seiner Forderung nach mehr Gemeinsinn und weniger Gewalt durchs Land – er „humpelt durch die Schulen“, wie er es selbst auf seinem Flyer formuliert. Das Schlimmste sei nicht seine Behinderung, sagt er. „Das Schlimmste ist die Einsamkeit. Als ich kaputt im Bett lag – meint ihr, da war noch einer von meinen Freunden da?“

Nicht nur in diesem Moment kann man im Raum den Frosch im Hals Schlucken hören.

Die Acht- und Neuntklässler, die zuvor noch lärmend in die Aula geströmt waren, hören dem Mann vorne gebannt zu. Betroffen und schüchtern fragen sie am Ende des Projektes nach und gehen auch beim gemeinsamen Foto schüchtern, aber beindruckt durch seinen Mut und Lebenswillen, auf Rickels zu.

Den Schülern einen respektvollen Umgang zu vermitteln ist eine Aufgabe der Schulsozialarbeit an den Schulen. Doch durch Gespräche und Trainigseinheiten in der Klasse kann das Thema nicht so deutlich und drastisch vermittelt werden wie von einem Menschen, der selbst so brutale Gewalt erfahren hat. Deshalb freuen sich die Schulsozialarbeiterinnen die Gewaltprävention durch Christoph Rickels durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erweitern zu können.

Jochen Holzwarth erklärt Schülern und Kollegen das Erasmus+Programm
von links: Fevzi llkin Bulgan (Koordinator), Konrektorin des Gymnasiums, Konrektor Ulrich Markwald, Schulleiter Jochen Holzwarth, Schulleiter İlhan KOCA mit dem Stich von Weil der Stadt

ERASMUS+ Programm - Schulleitung der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule besucht in den Osterferien Schulen in der Türkei

„Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.
Im Zentrum des neuen EU-Programms steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Wichtig ist der Austausch bewährter Praxis im Bildungs- und Jugendbereich.
Als zentrale Ziele werden genannt:
•    Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität;
•    Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung;
•    Förderung der Gerechtigkeit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns;
•    Bildungsbenachteiligung sollte durch ein hochwertiges Bildungsangebot für Kleinkinder und durch die Förderung der integrativen Schulbildung angegangen werden;
•    Förderung von Innovation und Kreativität einschließlich unternehmerischen Denkens – auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung.
Bei den Schulprojekten werden künftig Themen wie die Senkung der Quote der Schulabbrecher, die Stärkung der Lesekompetenz und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Schlüsselkompetenzen und die frühe Bildung in den Vordergrund treten.“ (www.erasmusplus.de)
Die Heinrich-Steinhöwel-Schule wird sich ebenfalls damit beschäftigen. Dazu stellte Schulleiter Jochen Holzwarth den Kontakt zu vier europäischen Schulen her. Den aufwändigen und komplexen Antrag stellte er zusammen mit Lehrerin Uschi Wilde, die bereits Erfahrungen aus den Comenius-Projekten hat.
Das sind die vier Schulen: Christ Church CEP School in England, Budapest XVIII. Kerületi Bókay Árpád Általános Iskola in Ungarn, Iittalan yhtenäiskoulu in Finnland und die ÖDEMIŞ TICARET ODASI ANADOLU LISESI in der Türkei.
Die Besuche finden alle in den Ferien statt, damit kein Unterricht ausfällt.
Der Kontakt zu den türkischen Schulen erfolgte über Fevzi llkin Bulgan, der 5 Jahre türkischen Unterricht in der Heinrich-Steinhöwel-Schule gehalten hat.
Direkt nach Ostern flogen Jochen Holzwarth und Konrektor Ulrich Markwald in die Türkei, in der in dieser Zeit keine Ferien sind. Das straffe Programm führte sie zu drei Schulen in Ödemiş, einer Stadt in der Nähe von Izmir mit 132.000 Einwohnern: einer Grundschule, einer privaten Grund- und Mittelschule und einem Gymnasium. Die vielen sehr positiven Erlebnisse dort werden jetzt in einem Bericht zusammengefasst und den ERASMUS+Partnern übermittelt.

Ali (8J.), Hadi (10J.), Rogeye (8J.), Fatima (10J.), Monica (9J.), Neroz (9J.)

Neue Flüchtlingskinder in der Heinrich-Steinhöwel-Schule

Unsere Internationale Vorbereitungsklasse hat  Zuwachs bekommen!
Am 15. Februar sind weitere Kinder von Familien aus Syrien, Irak und Afghanistan bei uns angemeldet worden.

Sie freuten sich schon sehr auf die Schule und begrüßten freudig ihre neue Lehrerin Frau Bussolari. Wir wünschen allen einen guten Start und dass sie bald Freunde unter den Weil der Städter Kindern finden!

Schulleiter Jochen Holzwarth hatte alle Eltern eingeladen. Bei Tschai, Kaffee und Keksen hieß er alle herzlich willkommen und erklärte ihnen die Schulregeln auf Deutsch und auf Englisch. Frau Neubrand konnte dann alles in wohlklingendes Persisch übersetzen. 

Kinder- und Jugendstiftung spendet 1000 €

Die Kinder- und Jugendstiftung hat der Schulsozialarbeit vom Verein für Jugendhilfe eine Spende in Höhe von 1.000.- Euro bewilligt. Mit diesem Geld wurde das Nebenzimmer der Ganztagesklasse zum Lego-Zimmer umgestaltet. Der Malerbetrieb Borel aus Merklingen unterstützte das Vorhaben, indem er freundlicherweise einen Teppich spendete. Die Hausmeister Herr Schweinbetz und Herr Reuss sorgten für die Regale und die Bestuhlung und Steffen Kron von der Schulsozialarbeit konnte mit der Spende das neue Zimmer u.a. mit Legosteinen, Bügelperlen und einer Holzeisenbahn bestücken. Auch das benachbarte Spielezimmer konnte sich Dank der Spende neue Brettspiele anschaffen. Zusätzlich konnte ein neues Fahrgerät für die Kinder der Ganztagesschule gekauft werden. Das Legozimmer erfreut sich seither in der Mittagsbetreuung großer Beliebtheit und ist vor allem für die Kinder der neuen Ganztagesklasse ein Ort, indem sie mal in Ruhe spielen und bauen können. Herzlichen Dank an die Kinder- und Jugendstiftung Weil der Stadt und insbesondere an Frau Ulmer-Straub für die Spende - auch und vor allem im Namen der Kinder der Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule!


Der Chor singt Weihnachtslieder
Die Klassenlehrerinnen übernehmen das "Licht von Bethlehem"

Weihnachtsgottesdienst der Grundschule 

Am vergangenen Freitag, 18.12.2015 feierte die Grundschule der Heinrich-Steinhöwel-Schule in der Brenzkirche. Das Team der Religionspädagogen unter der Leitung von Dorothee Albertz und päd. Assistentin Kristin Johansson hatten alles wohlorganisiert. Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Friedenslicht von Bethlehem. Es wurde wie seit 30 Jahren von Bethlehem nach Wien gebracht und von dort durch Pfadfinder verteilt. Pfadfinderin und Referendarin Tanja Kaiser brachte in diesem Jahr das Licht nach Weil der Stadt. In der Geschichte von der Kinderbrücke von Max Bolliger wurde deutlich, dass ein Miteinander stets besser ist als ein Gegeneinander. Später trugen die Kinder das Licht von Bethlehem von der Kirche in die Schule. Dazu bekam jedes Kind eine Kerze mit der Aufschrift "Friedenslicht aus Bethlehem", die es auch mit nach Hause nehmen durfte. Der Grundschulchor unter Leitung von Lehrer Josua Schradi sowie Pensionär Arnold Thiery und Schulleiter Jochen Holzwarth an Orgel und Posaune umrahmten die Feier musikalisch.

Schülerinnen der Klase 9 präsentieren die Weihnachtsgeschichte

Sekundarstufe feiert Weihnachten

Zum Jahresabschluss feierten die älteren Schüler/innen in der Aula. Rektor Jochen Holzwarth gegrüßte alle und betonte, dass der Frieden in der Welt, unter den Religionen und auch in der Schule eine wesentliche Botschaft von Weihnachten sei. Neuntklässlerinnen erzählten anschließend die Weihnachtsgeschichte mit eigenen Worten und so, dass auch die Anhänger anderer Religionen etwas damit anfangen konnten. Dann kamen aus allen Klassen Jugendliche nach vorne und wünschten in ihrer Landessprache frohe Weihnachten. Ein fetziges "Feliz Navidad", musikalisch von Schulsozialarbeiter Steffen Kron und Konrektor Ulrich Markwald begleitet, leitete über zum zweiten Teil der Weihnachtsfeier in den Klassenzimmern. Übergeordnetes Thema: Weihnachten auf der ganzen Welt. Die Schüler/innen aus den Lerngruppen 5a und b hatten sich Kanada und Argentinien ausgesucht, die Klassen 6 und 7 Afrika, die 8er Kroatien und die 9er Asien mit Schwerpunkt Thailand. Es gab Präsentationen, weihnachtlich Kulinarisches, Musik und alle Klassen waren landestypisch geschmückt. Mit dabei waren auch Flüchtlinge, die Weil der Stadt aufgenommen hat. Die Schüler bekamen einen Laufzettel mit Aufgaben, deren Antworten sie in den Zimmern finden mussten. Die Gewinner mit den meisten richtigen Antworten wurden anschließend ermittelt.

Bei der evangelischen Kirchengemeinde bedanken wir uns herzlich für die finanzielle Unterstützung des Projekts

Mark Johnston spielt Capricen von Paganini
Interessierte Blicke ins Innere eines Flügels

Profimusiker zu Gast

Am 8. Dezember 2015 war ein Profimusiker zu Gast in der Heinrich-Steinhöwel-Schule. Mark Johnston besuchte die ersten und die zweiten Klassen, um ihnen die klassische Musik und den Beruf des Musikers näher zu bringen. Eine Initiative von www.rhapsody-in-school.de

Mark Johnston (*1986) ist ein vielseitiger Musiker, der bereits große Erfahrung gesammelt und auf vielfältigen musikalischen Gebieten Anerkennung gefunden hat. Neben seinem Hauptinstrument, der Violine ist er auch als Bratschist, Pianist, Dirigent und Komponist ausgebildet. An der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart absolvierte Mark Johnston mit zwei Master-Studiengängen: Violine im Juli 2012 und Dirigieren im Februar 2014. Im Juni 2008 schloss er an der University of Toronto mit einem Bachelor in Violine und Komposition ab. 2004 wurde er zweifaches Associate des Royal Conservatory (ARCT) Examensstudiums mit Violine und Klavier.

Hintergrund dieser Initiative

Der Zauber klassischer Musik wird jungen Menschen immer weniger nahe gebracht, und damit verlieren wir einen wichtigen Aspekt unserer kulturellen Identität. Um dem entgegen zu wirken, haben sich der Pianist Lars Vogt und seine Musikerfreunde zu einem Künstler-Netzwerk zusammen gefunden und besuchen im Rahmen des Projekts RHAPSODY IN SCHOOL Kinder und Jugendliche bundesweit und international in ihren Klassenräumen.

Die ersten Flüchtlingskinder sind angekommen

Heute (10.11.2015) sind die ersten Flüchtlingskinder in unserer Schule angekommen. Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Mustafa, Mariam, Osman, Aische und Haider stammen aus dem Irak.

Die Kinder lernen in unserer Vorbereitungsklasse Deutsch und gehen bald auch in die ihrem jeweiligen Jahrgang entsprechende Klasse, um mit den anderen Kindern gemeinsam zu lernen.

Erntedankfest an der Heinrich-Steinhöwel-Schule

Am Freitag, den 9.10.2015, feierten die vierten Klassen der Heinrich Steinhöwel Schule das Erntedankfest in der Spitalkappelle. Dort angekommen, legten  wir unsere Gaben, die wir für den Tafelladen mitgebracht hatten, am Altar nieder. Frau Scheibner las uns eine Geschichte vor und Frau Wilde dankte den Kindern und Eltern für die vielen Gaben. Anschließend haben wir mit gelben Blütenblättern erklärt, wofür wir im Leben dankbar sind. Manche Kinder dankten für ihre Familien und die vielen Tiere und Pflanzen auf der Erde. Andere dankten für ihr schönes Zuhause und dass sie zur Schule gehen dürfen und vieles mehr. Am Ende entstand aus allen Danksagungen eine wunderschöne, große Sonnenblume. Außerdem haben wir auch gebetet und gesungen. Frau Wanek spielte auf der Gitarre und alle sangen fröhlich mit. Nach der Andacht brachte Frau Albertz die Gaben in den Tafelladen und wir liefen wieder gut gelaunt zur Schule zurück. 

Auch in den anderen Grundschulklassen wurde Erntedank gefeiert. Hier sind noch weitere tolle Danke-Sonnenblumen entstanden, die man bei uns an der Schule anschauen kann.

Klettertradition Klasse 5 und 9
Die "Großen" helfen den "Kleinen"

Eine gute Tradition wird fortgesetzt

Wie in jedem Jahr zu Beginn des Schuljahres machten sich die Klassen 5 der Gemeinschaftsschule und Klasse 9 der Werkrealschule gemeinsam auf den Weg in den Hochseilgarten. Diesmal ging’s nach Rutesheim zum Klettern.

Schon bei der Einweisung am Boden übernahm jeder „Große“ die Verantwortung für einen „Kleinen“. Dann ging’s in die Höhe!

Verschieden schwierige Klettersteige standen zur zur Auswahl. Angeleitet durch ausgebildete Trainer und bestens gesichert, kletterte es sich fast wie von selbst.

Nach dem Motto „Alle dürfen – keiner muss“ konnte jeder für sich entscheiden, wie hoch er es wagte. Und es zeigte sich auch hier wieder: Die 9er helfen den Kleinen, sie bestärken und kümmern sich um sie, sie feuern sie an und die 5er nahmen die Tipps und Zurufe bereitwillig und dankbar an.

Die Klassenlehrerteams waren begeistert. Sie drückten es sportlich aus: „1 : 0  für die Stärkung der Sozialkompetenz!“ Hier wurden mit viel Spaß, Ausdauer und Freude wichtige Erfahrungen vermittelt. Ein riesiges Lob geht an den Initiator und Organisator dieser Aktion, Herrn Endler!


Bei der Zertifizierungsfeier


BoriS-Siegel zum zweiten mal erhalten

Die Heinrich-Steinhöwel-Schule wurde im Schuljahr 2014/15 rezertifiziert und stellte dabei einer Jury die Maßnahmen der Berufsorientierung vor. Im Bericht der Jury heißt es: "Die Heinrich-Steinhöwel-Schule hat insgesamt ihr überzeugendes Konzept der berufsvorbereitenden Maßnahmen weiterentwickelt. Die verlässlich gepflegten Kooperationen mit externen Partnern und dem regionalen Umfeld stellen einen festen Bestandteil für die Berufs- und Studienorientierung der SchülerInnen dar.  Besonders wertschätzend fand die Jury, dass beim Audit der Rektor, verschiedene Lehrkräfte, zwei Schüler, die Schulsozialarbeiterin und VBO Vertreter anwesend waren."  

"BoriS richtet sich an alle Schulen, die besonderes Augenmerk darauf legen, ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufswahl und die Arbeitswelt vorzubereiten.

Zum Teilnehmerkreis gehören allgemeinbildende Schulen und berufliche Vollzeitschulen in Baden-Württemberg, die keine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen.

Ausgezeichnet und zertifiziert werden best practice Projekte aus Maßnahmen und Aktivitäten der Berufs- und Studienorientierung, die über die in den Bildungsplänen und den Verwaltungsvorschriften geforderten Standards weit hinausgehen. Dabei muss es sich um bereits durchgeführte Maßnahmen im Sinne der Berufs- und Studienorientierung handeln."(www.stuttgart.ihk24.de).


Tag für Umwelt und Natur 2015

Am 3. Juli 2015 findet der 5. TAG FÜR UMWELT UND NATUR der Heinrich-Steinhöwel-Schule auf dem Predigtplatz statt.

Im zweijährigen Rhythmus erleben alle Grundschüler einen erlebnisreichen Tag mit Informationen und  Aktivitäten rund um das Thema "Umwelt und Natur". Vereine, Organisationen und Einzelpersonen bieten Lernstationen an, um die Kinder zu begeistern. In diesem Jahr wird es 18 Stationen geben.   weiterlesen...


Vorleseschule mit Prädikat

Die Heinrich-Steinhöwel-Schule wurde von der Pädagogischen Hochschule Weingarten und dem Staatlichen Schulamt Böblingen mit dem Prädikat „Vorleseschule“ ausgezeichnet. Belohnt wurde mit der Auszeichnung die Teilnahme am Projekt „Leseförderung durch Vorlesen“, bei dem die Lehrkräfte in ihren Klassen mehrmals pro Woche aus Kinderliteratur vorlesen.

Grundidee des Projektes ist, durch das regelmäßige gestaltete Vorlesen von ansprechenden, altersgemäßen Texten die Leseleistungen der Kinder zu verbessern. Zum einen, so beschreibt das Projektteam der PH Weingarten um Professor Dr. Jürgen Belgrad die Grundidee, solle durch das Vorlesen eine kulturelle und literarische Tradition an die Schüler weitergegeben und das Interesse an Literatur geweckt werden.

Ganz wesentlich für die Leseförderung durch Vorlesen, so die Leseforscher, sei aber das Training der Vorstellungsfähigkeit. Wenn Texte vorgelesen würden, entwickelten die Zuhörer dabei eigene Vorstellungsbilder – das sogenannte Kopfkino. Mit dieser trainierten Vorstellungsfähigkeit könnten die Kinder dann im Alltag Texte, die sie lesen, besser verstehen.

Neben den positiven Ergebnissen der Leseforschung ist für uns die Vorlesezeit in den Klassen wertvoll und zum festen Bestandteil des Schulalltags geworden. Den Kindern bereitet das Vorlesen in der Gemeinschaft Vergnügen, sie kommen dabei zur Ruhe, hängen an den Lippen ihrer Lehrkräfte und tauchen mit diesen ein in die Welt der Geschichten.


Die Gemeinschaftsschule in Weil der Stadt geht an den Start

Nach Ablauf der Anmeldefrist steht nun fest:

31 Schülerinnen und Schüler starten in der neuen Schulart und wir können 2 Klassen bilden.

Herzlichen Dank an die Eltern, die sich für uns und eine zukunftsorientierte Schulart entschieden haben. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!


Feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen

Am 19. März 205 fand die Feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen mit dem Gymnasium Rutesheim und dem Beruflichen Schulzentrum Leonberg in der Aula der Heinrich-Steinhöwel-Schule statt. 

Rektor Jochen Holzwarth begrüßte alle Viertklässler und deren Lehrerinnen und Lehrer, sowie seine Schulleiter-Kollegen Jürgen Schwarz vom Gymnasium Rutesheim und Werner Diebold vom Beruflichen Schulzentrum Leonberg. Begleitet wurden die Schulleiter von den jeweiligen Abteilungsleiter/innen Susanne Erbe (GymRut) und Roland Karl (BSZLeo). Das Staaliche Schulamt in Böblingen war mit dem stv. Amtsleiter Joachim Kühn vertreten.

Nach einem musikalischen Auftakt durch die Viertklässler stellten alle Redner die Bedeutung von Kooperationen und deren Nutzen für jeweils beide Seiten vor. So wird es nun möglich, dass sich Lehrkräfte der verschiedenen Schularten austauschen und die methodische und fachliche Qualität sicher stellen. Den Schülerinnen und Schülern bietet sich die Möglichkeit, in der jeweils anderen Schulart zu schnuppern oder auch dahin zu wechseln, bzw. einen Anschluss zu finden.



Erklärfilm zur Gemeinschaftsschule

Das Kultusministerium gibt bekannt: 
62 neue Gemeinschaftsschulen starten zum Schuljahr 2015/16 weiterlesen


Gemeinschaftsschule hinterfragen und verstehen
Eine Veranstaltung von Eltern für Eltern am 05.02.2015 in der Aula   weiterlesen